Schickards Erbe
Wie Mechanik, Sprache und Bild zu künstlicher Intelligenz werden – eine Ausstellung von Tübinger Schülerinnen und Schülern in Virtual Reality.

Die Ausstellung
Die Begegnung
Eine historische Einführung in das Leben Wilhelm Schickards und seine Rechenuhr von 1623.
Die Immersion
Ein Blick in die Zukunft: Künstliche Intelligenz als Erweiterung menschlicher Fähigkeiten.
Fünf Stationen
Jede Station verbindet ein historisches Fundament mit einer aktuellen Frage der KI-Forschung.

Schickards Fundament
1623 baut Wilhelm Schickard in Tübingen die erste mechanische Rechenmaschine. Zahnräder, Sprossen und Walzen addieren und subtrahieren – das Fundament des Rechnens ist gelegt.

KI & Kreativität
Generative KI malt, schreibt und komponiert. Doch was bleibt vom kreativen Akt, wenn Maschinen Stile in Sekunden imitieren? Ein Raum zwischen Begeisterung und Fragezeichen.

Ethik & Verantwortung
Wer trägt Verantwortung, wenn Algorithmen entscheiden? An dieser Station werden moralische Dilemmata spielbar – vom autonomen Fahren bis zur Bewertung von Bewerbungen.

KI in Tübingen
Tübingen ist heute einer der wichtigsten KI-Standorte Europas. Cyber Valley, Max-Planck-Institut und Universität verbinden Schickards Stadt erneut mit der Zukunft des Rechnens.

Tübingen 2423
Vierhundert Jahre nach der Rechenuhr: Wie lebt, lernt und arbeitet Tübingen im Jahr 2423? Schülerinnen und Schüler entwerfen ihre eigene Multi-Reality der Zukunft.
Aus einem Bootcamp entstanden
„Schickards Erbe – KI Multi-Reality" ist im innolabBS-Bootcamp der Wilhelm-Schickard-Schule entstanden: Von März bis April 2026 arbeiteten Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen an jeweils einer Station – von der Konzeption über das Design bis zum funktionierenden Prototyp.
Entwickelt wurde KI-gestützt mit Lovable.dev. Dabei lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Anforderungen präzise zu formulieren, iterativ zu arbeiten und ihre Ergebnisse kritisch zu prüfen – ergänzt um Projektmanagement, kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten sowie Präsentation und Teamarbeit. Hervorgegangen sind sechs Webapplikationen, fünf druckfertige A2-Ausstellungsplakate, immersive virtuelle Welten und diese digitale Ausstellungsplattform.
- Zeitraum
- März – April 2026
- Ort
- Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen
- Format
- innolabBS-Bootcamp, Kleingruppen je Station
- Ergebnis
- 6 Webapplikationen · 5 A2-Plakate · virtuelle 3D-Welten · diese Plattform
Film-Abend
Der geplante Film-Abend wird aufgrund von Terminüberschneidungen verschoben. Der neue Termin wird hier bekannt gegeben.