Ausstellung
17.06.–17.07.2026

Schickards Erbe

KI Multi-Reality

Wie Mechanik, Sprache und Bild zu künstlicher Intelligenz werden – eine Ausstellung von Tübinger Schülerinnen und Schülern in Virtual Reality.

16232026
Ausstellungslogo Schickards Erbe – KI Multi-Reality
Zwei Wege

Die Ausstellung

01

Die Begegnung

Eine historische Einführung in das Leben Wilhelm Schickards und seine Rechenuhr von 1623.

02

Die Immersion

Ein Blick in die Zukunft: Künstliche Intelligenz als Erweiterung menschlicher Fähigkeiten.

Der Rundgang

Fünf Stationen

Jede Station verbindet ein historisches Fundament mit einer aktuellen Frage der KI-Forschung.

Historische Rechenuhr mit Zahnrädern, Museumsvitrine in warmem Licht
Station 01 · 8 Min · Rechenuhr & Tübinger Wurzeln

Schickards Fundament

1623 baut Wilhelm Schickard in Tübingen die erste mechanische Rechenmaschine. Zahnräder, Sprossen und Walzen addieren und subtrahieren – das Fundament des Rechnens ist gelegt.

Verschwommene Malpinsel und digitale Pinselspuren in warmem Atelier-Licht
Station 02 · 7 Min · Bild, Text & Stil

KI & Kreativität

Generative KI malt, schreibt und komponiert. Doch was bleibt vom kreativen Akt, wenn Maschinen Stile in Sekunden imitieren? Ein Raum zwischen Begeisterung und Fragezeichen.

Griechische Büste und leuchtende Fragezeichen, Skulpturenhalle
Station 03 · 6 Min · Entscheidungen der Maschine

Ethik & Verantwortung

Wer trägt Verantwortung, wenn Algorithmen entscheiden? An dieser Station werden moralische Dilemmata spielbar – vom autonomen Fahren bis zur Bewertung von Bewerbungen.

Tübinger Neckarfront und Altstadt in goldenem Abendlicht
Station 04 · 5 Min · Forschung vor Ort

KI in Tübingen

Tübingen ist heute einer der wichtigsten KI-Standorte Europas. Cyber Valley, Max-Planck-Institut und Universität verbinden Schickards Stadt erneut mit der Zukunft des Rechnens.

Stadtsilhouette mit warmen Lichtern zwischen historischen Dächern
Station 05 · 9 Min · Visionen der Zukunft

Tübingen 2423

Vierhundert Jahre nach der Rechenuhr: Wie lebt, lernt und arbeitet Tübingen im Jahr 2423? Schülerinnen und Schüler entwerfen ihre eigene Multi-Reality der Zukunft.

Hintergrund

Aus einem Bootcamp entstanden

„Schickards Erbe – KI Multi-Reality" ist im innolabBS-Bootcamp der Wilhelm-Schickard-Schule entstanden: Von März bis April 2026 arbeiteten Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen an jeweils einer Station – von der Konzeption über das Design bis zum funktionierenden Prototyp.

Entwickelt wurde KI-gestützt mit Lovable.dev. Dabei lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Anforderungen präzise zu formulieren, iterativ zu arbeiten und ihre Ergebnisse kritisch zu prüfen – ergänzt um Projektmanagement, kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten sowie Präsentation und Teamarbeit. Hervorgegangen sind sechs Webapplikationen, fünf druckfertige A2-Ausstellungsplakate, immersive virtuelle Welten und diese digitale Ausstellungsplattform.

Zeitraum
März – April 2026
Ort
Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen
Format
innolabBS-Bootcamp, Kleingruppen je Station
Ergebnis
6 Webapplikationen · 5 A2-Plakate · virtuelle 3D-Welten · diese Plattform
Veranstaltung

Film-Abend

Der geplante Film-Abend wird aufgrund von Terminüberschneidungen verschoben. Der neue Termin wird hier bekannt gegeben.